25 Jahre Mauerfall Berlin – Eine Lichtgrenze

Am 9. Novembers 2014 jährte sich der Berliner Mauerfall zum 25. Mal. Zu diesem Anlass wurden entlang der Strecke, die einst als Berliner Mauer nicht nur die Stadt, sondern auch Deutschland teilte, eine symbolische Lichtgrenze aus 7.000 leuchtenden Ballons aufgestellt – eine Lichtinstallation nach einer Idee der Künstler Christopher und Marc Bauder. Das ganze Wochenende lang erleuchteten die Ballons Berlins Mitte. Wir haben uns auf den Weg gemacht, und entlang der Lichtgrenze Eindrücke von der Veranstaltung gesammelt.

25 Jahre Mauerfall Berlin Lichtgrenze

Der Verlauf der Lichtgrenze durch Berlins Mitte.

Symbolische Lichtgrenze

155 Kilometer lang hatten sich die Sperranlagen damals durch und am Rand der Stadt entlanggezogen. Mit der Lichtgrenze zeichneten Christopher und Marc Bauder die Teilung auf 15 Kilometern nach – von der Oberbaumbrücke ganz im Osten der Stad, entlang der East Side Gallery, am Checkpoint Charlie, dem Potsdamer Platz, dem Reichstag und dem Brandenburger Tor vorbei, entlang der Bernauer Straße bis hin zur Bornholmer Strasse im Nordwesten der Stadt.

In zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen entlang der Lichtinstallation wurde die Geschichte der deutschen Teilung für Berliner wie Besucher aufgearbeitet. Das Highlight des Wochenendes: das Aufsteigen der Ballons am Abend des 9. November 2014 zu den Klängen von Beethovens „Ode an die Freude“.

25 Jahre Mauerfall Berlin – Eine Lichtgrenze

Viele Besucher sind auf den Beinen, um die Lichtgrenze durch Berlins Mitte schon am Freitag Abend zu erleben.

25 Jahre Mauerfall Berlin – Eine Lichtgrenze

An den Ballons sind kleine Karten mit Grüßen, Wünschen und Geschichten der Ballonpaten befestigt.

25 Jahre Mauerfall Berlin – Eine Lichtgrenze

Gleich sollen die Ballons aufsteigen und die Lichtgrenze auflösen. Immer wieder hört man: „Die Mauer muss weg.“

 Der große Moment, die Ballons steigen auf

 

Fotos: Michael Adomeit, Eike Mitte