GORE-TEX® TRANSALPINE RUN

1. Etappe: Von Oberstdorf nach Lech

Um genau 10 Uhr fällt der Startschuss zu einem der härtesten Mehrtagesrennen der Welt, dem GORE-TEX® TRANSALPINE RUN 2013. 700 Läufer machen sich unter dem Dröhnen des Begleithelikopters und ACDC‘s „Highway to hell“ auf zur 34,6 Kilometer langen Etappe von Oberstdorf nach Lech in Österreich. Nach einer flachen Strecke von knapp fünf Kilometern beginnt der erste Anstieg zur Wankalm und weiter bis hoch zur Fiderescharte auf 2.190 Meter. Das Teilnehmerfeld hat sich bereits weit ausgedehnt. In der Ferne hallen die Jubelschreie jener Läufer wider, die den höchsten Punkt bereits erreicht haben. Danach beginnt der 20 Kilometer lange Abstieg über die Mindelheimer Hütte, den Schrofenpass bis nach Lech.

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2. Etappe: Von Lech nach St. Anton

Kurz nach dem Start um 8:00 Uhr machen sich die Läufer auf den Weg zur Begrstation des Rüfikopfes auf 2.350m. Langsam kriecht die Sonne über die grünen Hügel und wärmt die noch kalten Beine, doch das Wetter wechselt schnell. Es sollte eine Regenetappe werden.

Nach der ersten Verpflegungsstation werden die Wolken dichter und es beginnt zu regnen. Die Kühe verziehen dabei keine Miene, aber für die Läufer heißt es nun Regenklamotten anziehen. Das Reglement des GORE-TEX® TRANSALPINE RUN verpflichtet jeden Läufer eine Pflichtausrüstung mit sich zu tragen. Dazu gehört neben einem Medikit, Handy, Wasser, auch eben die passende Kleidung für schlechtes Wetter. Die Ausrüstung wird jeden Morgen am Start kontrolliert und ohne diese darf kein Läufer auf die Strecke.

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3. Etappe: Von St. Anton nach Samnaun

Auf der dritten Etappe gilt es mit 3.000 Höhenmetern den größten Anstieg des gesamten Rennens zu bewältigen. Das Höhenprofil gleicht einem Sägezahnmuster – hoch, runter, hoch, runter. Der erste Anstieg geht von St. Anton direkt hoch zur 2.786m hohen Doppelseescharte. Dabei muss schwieriges alpines Gelände bewältigt werden. Extreme Passagen wurden von der Streckencrew mit Fixseilen abgesichert, um die Absturzgefahr zu mindern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind absolute Grundvorraussetzungen für diese GORE-TEX® TRANSALPINE RUN Etappe. Die Laufstrecke ist in diesem Abschnitt mit leuchten orangen Schildern markiert, da man sonst bei schlechter Sicht leicht die Orientierung verlieren könnte. Nach der Doppelseescharte erfolgt einer langer Abstieg nach Ischgl, wo ohne Verschnaufpause der zweite nicht minderhohe Anstieg beginnt. Elf Stunden haben die Läufer Zeit um die Strecke von St. Anton nach Samnaun zu bewältigen.

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4. Etappe: Von Samnaun nach Scuol

Etappe vier startet in Samnaun und führt die Läufer wieder einmal über 2.000 Höhenmeter im Anstieg durch die wunderbare Bergwelt der Alpen. Zwischen den beiden höchsten Punkten der Etappe, dem Fuorcia Val Gronda mit 2.752m und dem Fuorcia Champatsch mit 2.730m, liegt die zweite Verpflegungsstation unterhalb der Baumgrenze. In dem Tal steht die Hitze, was manch einem Läufer zum Verhängnis wird. Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen ist hier unabdingbar. An den Verpflegungsstationen gibt es neben Wasser und Isogetränken auch Orangen und Wassermelonen.

Die karge Landschaft auf den Pässen und Gipfel hat die Anmutung einer Wüsten- oder Mondlandschaft. Faszinierend wie oft während eines Tages das Landschaftsbild, aber auch Temperatur wechseln können.

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5. Etappe: Der GORE-TEX® TRANSALPINE RUN Bergsprint in Scuol

Die kürzeste Etappe des GORE-TEX® TRANSALPINE RUN nutzen einige Teams zur Regeneration. Ohne Zeitlimit sind knapp 900 Höhenmeter zu bewältigen. Dabei wird, entsprechend des aktuellen Klassements, in umgekehrter Reihenfolge gestartet. Die langsamsten Teams starten demzufolge zuerst, während die Führungsspitze ganz am Ende auf die Strecke gelassen wird.

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6. Etappe: Von Scuol nach St. Valentin

Die Uina Schlucht ist das spektakuläre Highlight auf dem Weg von Scuol nach St. Valentin. In die schroffen Felsen wurden Tunnel und ein Weg geschlagen, um die einst nicht begehbare Schlucht begehbar zu machen. Für die Läufer des GORE-TEX® TRANSALPINE RUN stellt die Schlucht keine Gefahr dar, überall gibt es Seile und Geländer. Der schmale Weg ist das wohl am häufigsten fotografierte Motiv während der ganzen Alpenüberquerung.

Kurz nach dem Verlassen der Uina Schlucht taucht die alte Pforzheimer Hütte auf. Idyllisch an einem kleinen See gelegen wird sie von den Läufern passiert. Vor dem Hintergrund der schneebedeckten Berge rund um den Ortler ein toller Anblick. Die ortsansässigen Kühe kümmerts wenig.

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7. Etappe: Von St. Valentin nach Sulden

Der Weg von St. Valentin nach Sulden ist die längste Etappe des diesjährigen GORE-TEX® TRANSALPINE RUN. Zum Teil auf Radwegen und Singletrails müssen erst knapp 30 Kilometer im „Flachland“ zurückgelegt werden, bevor ein 1.600m hoher Anstieg hoch zur Tabarettascharte auf 2.880m bewältigt werden muss. Den Läufern wird dabei alles abverlangt. Wer hier die Kräfte nicht richtig einteilt bleibt buchstäblich am Berg stehen.

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8. Etappe: Von Sulden nach Latsch

Der höchste Punkt, der bis dato in der Geschichte des GORE-TEX® TRANSALPINE RUN passiert wurde ist das Madritschjoch mit 3.119m. Wie an jedem Pass erwartet die Läufer auch hier der Applaus und die Anfeuerung der Streckencrew. Schon aus der Ferne hört man die Glocken und weiß, das Ende des Anstiegs ist bald geschafft.

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