7 Tipps für einen Besuch in Amsterdam

Amsterdam ist eine einzigartige Kombination aus Geschichte und moderner Großstadt. Die niederländische Hauptstadt ist Weltstadt, Handels- und Kulturmetropole. Das Fahrrad ist fester Teil des Lifestyles und eignet sich perfekt zum Umherstreifen und Entdecken. Die Innenstadt fasziniert mit den sie durchziehenden Grachten, dem Nachtleben, den Coffeeshops und Museen. Doch neben den bekannten touristischen Highlights gibt es noch einen neuen Trend.

Ich stehe in einem Raum in einem Gebäude westlich der Amsterdamer Innenstadt. Die Tür fällt hinter mir ins Schloss, die Uhr fängt an zu ticken. Ich verschaffe mir einen Überblick über den Raum, in dem ich mich gerade befinde. Rätsel lösen, Schlösser knacken, es irgendwie schaffen hier wieder herauszukommen – und das alles in weniger als einer Stunde. Der Adrenalinpegel steigt. Wer bei seinem Trip nach Amsterdam mal etwas anderes als Sightseeing machen möchte, der sollte das hier versuchen:

 

1. „Live Escape“: Aus Amsterdam fliehen – ANAMEA.de-Tipp!

„Live Escape Games“ heißt dieser auf Computerspiele zurückgehende Trend, der ins reale Leben übertragen wurde und in immer mehr Groß- und Kleinstädten Besuchern einen besonderen Nervenkitzel beschert. In Amsterdam sowie anderen niederländischen Städten findet sich eine stetig wachsende Zahl liebevoll, bis ins Detail durchdachter Räume, aus denen man sich mit Intelligenz und Kreativität befreien muss. Neben den touristischen Highlights der Stadt, dem kulturellen Angebot, dem Nachtleben, den Cafés und Kneipen sind die „Live Escape Games“ in Amsterdam eine lohnenswerte Abwechslung zu einem langen Tag im Museum oder einer Grachtentour. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Spielszenarien: Als Nachkomme von Elizabeth van Leeuwenhart befindet man sich beispielsweise in deren Studienzimmer und muss das Rätsel um ihren verlorenen Schmuck lösen (logiclocks.com). In einem geheimnisvollen Kellerraum der ehemaligen Amsterdamer Börse befindet sich das Büro des Architekten Hendrik Petrus Berlage – einer der Hüter der größten Geheimnisse der Menscheit. Welche Geheimnisse birgt das Büro (sherlocked.nl)? In einem anderen Fall muss gleich ganz Amsterdam gerettet werden. Ein in einem Labor entwickelter Virus droht, die Menschheit in Zombies zu verwandeln. Es muss ein Heilmittel gefunden werden (saveamsterdam.com). Einen Überblick über die „Live Escape Games“ in Amsterdam gibt die Website escapistsociety.com.

 


Am 17. Juli 2015 berichtet Reisebloggerin Mia Bühler live aus Amsterdam

Ich zeig‘ dir die Welt: Bloggerin Mia Bühler nimmt dich mit auf Reisen. Foto: Featured.de

Ich zeig‘ dir die Welt: Bloggerin Mia Bühler nimmt dich mit auf Reisen. Foto: Featured.de

Für alle, die demnächst nach Amsterdam reisen und noch Inspiration und Insidertipps benötigen, berichtet die Reisebloggerin Mia Bühler von uberding.de am 17. Juli 2015 live aus der niederländischen Hauptstadt. Frei nach dem Motto „Ich zeig Dir die Welt“ reist sie diesen Sommer zusammen mit befreundeten Bloggern für Featured.de (Magazin für digitale Kultur) in die coolsten Metropolen Europas.

Zum Start ist Mia mit Friederike von freiseindesign.com einen Tag lang in Amsterdam unterwegs und erkundet spannende Locations jenseits der üblichen Touristen-Hotspots. Wer die beiden mit eigenem Insiderwissen zu Amsterdam versorgen möchte, kann dies auf Twitter oder Instagram unter dem Hashtag #izddw tun. Den Livestream zu dem Abenteuer gibt es auf Youtube.

Nach Amsterdam sollen weitere Metropolen wie Berlin (1. August 2015), Barcelona (17. August 2015), Rom (28. August 2015) und Reykjavík (3. September 2015) folgen.

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2. Ein Stück Geschichte erleben

Einer der meistbesuchten Orte Amsterdams ist das Anne-Frank-Haus – anscheinend ein einfaches Grachtenhaus aus dem Jahre 1635. Die jüdische Familie Frank bewohnte im zweiten Weltkrieg den hiesigen fensterlosen Dachboden, um sich vor den Nazis zu verstecken. Heute kann man sich an diesem historischen Ort in die Geschehnisse von damals einfühlen. Im unteren Stockwerk befindet sich eine Dauerausstellung zu Anne Franks bewegendem Tagebuch, das in mehr als 60 Sprachen übersetzt wurde. Alle Informationen zum Museum gibt es hier: annefrank.org.

 

3. Das niederländische Lebensgefühl „Gezelligheid“ spüren

Was dem Deutschen die Gemütlichkeit, ist dem Niederländer die „Gezelligheid„. Erleben kann man diese in den mehr als 1.000 braunen Cafés („bruine kroegen“). Der Name kommt von den von Generationen von Rauchern tabakrauchgefärbten Wänden vieler Amsterdamer Kneipen. Sie sind hauptsächlich im Viertel Jordaan zu finden und berühmt für ihre Wohnzimmeratmosphäre – ihre „Gezelligheid“ eben!

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4. Sich treiben lassen

Es bietet sich an, Amsterdam mit dem Boot zu entdecken. Das Stadtzentrum ist von unzähligen Kanälen, den sogenannten Grachten, durchzogen. Fünf Grachten-Halbkreise mit 160 Verbindungskanälen gibt es, über die sich rund 1.200 Brücken spannen. Nachts sind sie beleuchtet und ihr Anblick besonders romantisch. Die Wasserstraßen werden von vier- bis fünfstöckigen Grachtenhäusern gesäumt – den Waren- und Handelshäusern aus dem 17. Jahrhundert. Die eindrucksvollsten Grachtenhäuser stehen an der Herengracht, der einst vornehmsten Adresse der Stadt. Architektonisch besonders interessante Häuser findet man in den kleinen Seitengrachten. Wer lieber auf dem Trockenen bleiben möchte, kann das Treiben auf dem Wasser von einem der unzähligen Cafés aus beobachten.

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5. Den singenden Türmen lauschen

In einigen Amsterdamer Kirchtürmen befinden sich spielbare Glockenspiele, „Carillons“ genannt. Dabei handelt es sich um Instrumente aus unterschiedlich großen Bronzeglocken, die Teil der Kirchentürme sind. Die „Carillons“ stammen aus dem goldenen Zeitalter Amsterdams um 1700 und wurden durch Spenden von reichen Händlern finanziert. Amsterdams älteste Kirche – die Oude Kerk, erbaut im 13. Jahrhundert – besitzt ein „Carillon“ mit 47 Glocken. Fast täglich kann man ein Konzert erleben, wenn man sich in eines der umliegenden Cafés setzt und dem Glockenspiel lauscht. Die genauen Termine und Orte findet man unter freeamsterdam.nl.

 

6. Sich für Kunst interessieren

Das Rijkmuseum ist eine Ode an Rembrandt van Rijn – und zugleich das größte Museum der Niederlande. Liebhaber des niederländischen Barock-Künstlers kommen hier voll auf ihre Kosten. Insgesamt 21 Rembrandt-Werke – darunter sein bekanntestes Gemälde: „Nachtwache“ – beheimatet das Museum. Die größte und wertvollste Sammlung niederländischer Malerei ist dort ebenfalls zu Hause.

Im Van-Gogh-Museum sind 200 Gemälde von Van Gogh, dem bedeutendsten niederländischen Künstler des 19. Jahrhunderts, untergebracht. Dazu zählt sein frühestes Werk aus dem Jahr 1881 und sein letztes Werk, das er kurz vor seinem Selbstmord mit nur 37 Jahren schuf.

 

7. Durch das mittelalterliche Herz von Amsterdam bummeln

Amsterdam TippsSeit jeher fasziniert das Amsterdamer Rotlichtviertel seine Besucher. Das enge Labyrinth aus verwinkelten Giebelhäusern und Kanälen war das mittelalterliche Zentrum Amsterdams und befindet sich ganz in der Nähe der Oude Kerk. Bei einem abendlichen Rundgang bekommt man einen Eindruck vom ältesten Gewerbe der Welt. In den rotbeleuchteten Fenstern sitzen meist Damen und bieten sich vorbeikommenden Seeleuten, Geschäftsreisenden und anderen Passanten an – und widmen sich zuweilen ganz normalen Tätigkeiten. So kann es vorkommen, dass man die Damen beim Lesen eines Buches, Schminken oder Lösen eines Kreuzworträtsel sieht. Das Wort Schaufensterbummel bekommt in Amsterdams Rotlichtviertel eine ganz neue Bedeutung.

 


Die Amsterdam-Tipps auf einen Blick

Amsterdam Tipps – Karte

 


Fotos: Michael Adomeit
Grafik: Eike Mitte

Hinweis: Dieser Artikel wurde von Vodafone und BlogStars unterstützt. Die Text beruht jedoch auf der eigenen Meinung des Autors.