7 Tipps für die nördlichste Hauptstadt der Welt

Islands Hauptstadt Reykjavík ist die am nördlichsten gelegene der Welt. Rauchbucht bedeutet ihr Name, mehr als 120.000 Menschen leben in den bunten Häusern. Die Stadt fasziniert durch seine kulturelle und kulinarische Vielfalt, seine Nähe zu einzigartigen Naturwundern, durch das immerwährende Tageslicht im Sommer und die Nordlichter im Winter. Und durch die aufgeschlossene, freundliche Art der Isländer. Reykjavík hat alles, was es zur Metropole braucht – und bleibt dabei unaufgeregt und entspannt. Hier sind unsere Tipps für einen Reykjavík-Besuch.

 

1. Lokale Köstlichkeiten genießen

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Im alten Hafen von Reykjavík nahe des Stadtzentrums liegt das kleine Restaurant The Sea Baron. In dem winzigen grünen Fischerhäuschen sitzt man dichtgedrängt an kleinen Tischen. Es gibt unzählige Arten von frischem Fisch, der in Form von Spießen in einer Kühlvitrine liegt. Man wählt zwischen Walfleisch, Seeteufel und -wolf, Kabeljau und Lachsfillet, das dann frisch gebraten wird. Besonders empfehlenswert ist zudem die hausgemachte Hummersuppe. The Sea Baron, Sægreifinn, Tryggvagata, 101 Reykjavík

 


Am 3. September 2015 berichtet Reisebloggerin Mia Bühler live aus Reykjavík

Ich zeig‘ Dir die Welt: Bloggerin Mia Bühler nimmt Dich mit auf Reisen. Foto: Featured.de

Ich zeig‘ dir die Welt: Bloggerin Mia Bühler nimmt dich mit auf Reisen. Foto: Featured.de

Nach den Metropolen Amsterdam, Berlin, Barcelona und Rom, jetzt in Reykjavík: Für alle, die demnächst nach Island reisen und noch Inspiration und Insidertipps benötigen, berichtet die Reisebloggerin Mia Bühler von uberding.de am 3. September 2015 einen Tag lang live aus der nördlichsten Hauptstadt der Welt. Frei nach dem Motto „Ich zeig‘ dir die Welt“ reist sie diesen Sommer zusammen mit befreundeten Bloggern für Featured.de (Magazin für digitale Kultur) in die coolsten Metropolen Europas.

Mia ist in Reykjavík zusammen mit Felix von Pedal the world unterwegs, um spannende Locations jenseits der üblichen Touristen-Hotspots zu erkunden. Wer die beiden mit eigenem Insiderwissen zu Rom versorgen möchte, kann dies auf Twitter oder Instagram unter dem Hashtag #izddw tun. Den Livestream zum Abenteuer gibt es auf Youtube.

Nach den Metropolen Amsterdam, Berlin, Barcelona und Rom ist Reykjavík die letzte Stadt auf Mias Reise.

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2. Auge in Auge mit Papageientauchern

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Ein schöner Ausflug mit Ausgangspunkt im Hafen Reykjavíks ist neben den Whalewatching-Touren eine Fahrt mit dem Holzboot Skúlaskeið zu den vorgelagerten Inseln. Vogelliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Papageientaucher mit ihren bunten Schnäbeln kommen zum Greifen nah. Special Tours, Reykjavik’s Old Harbour, 101 Reykjavík

 

3. Zu Fuss die Stadt erkunden

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Wer mehr über Islands Sagen, Hintergründe zur Finanzkrise sowie Reykjavíks wichtigste Sehenswürdigkeiten, aber auch Kuriositäten erfahren möchte, ist bei einem geführten Stadtrundgang genau richtig. Zweimal täglich führen sympathische Studenten Besucher durch das Herz der Stadt – und zwar kostenlos. Bei dem zweistündigen Spaziergang geben sie auch zahlreiche Anekdoten über die Insel zum Besten – immer mit einer satten Portion Charme und Witz. City Walk Reykjavík, Treffpunkt Austurvöllur, Reykjavík

 

4. Entspannen in der blauen Lagune

Blaue Lagune

Die Bláa Lónið entstand 1976 durch den Betrieb des Geothermalkraftwerks Svartsengi. Ein Bad zu nehmen in dem blauweißen Thermalwasser ist in Island ein absolutes Muss – und zudem eine Wohltat für die Haut. Besonders erfrischend wirkt eine Maske aus weißem Kieselerdeschlamm. Neben dem Thermalbad werden nicht nur zahlreiche Massagen und Beauty-Behandlungen angeboten, sondern sogar eine eigene Pflegemittelserie. Ein perfekter Zwischenstopp vor oder nach einem langen Flug. Nahe Grindavík und Keflavík, ca. 50 Kilometer südwestlich von Reykjavík

 

5. Im großen Stil Dampf ablassen

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Eine beliebte Reiseroute im Südwesten Islands (Tagestouren ab Reykjavík dauern etwa 8,5 Stunden) ist der Gullni hringurinn – auch als Golden Circle bekannt. Bei diesem Tagesausflug steht neben Pingvellir und dem Wasserfall Gullfoss auch das Geothermalgebiet Haukadulur auf dem Programm. Namensgebend für diese Art von geothermalen Quellen ist der Große Geysir. Er ist der älteste bekannte noch gelegentlich aktive. Zwei bis dreimal täglich speit er seine Wasserfontäne empor – wann genau ist allerdings schwer zu sagen. Sein kleiner Bruder Strokkur ist da etwas zuverlässiger. Aus ihm schießt das heiße Nass alle 10 Minuten in die Höhe. Mit einer Fontäne zwischen 15 und 30 Metern ist der „Kleine“ ebenfalls sehr beeindruckend. Haukadalsvegur, ca. 100 Kilometer von Reykjavík

 

6. Auf Eis gehen

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Große Teile Islands – insgesamt etwa elf Prozent der Landfläche – werden von Gletschern bedeckt, die das Landschaftsbild maßgeblich prägen. Besucher, die einem Gletscher mal richtig nah kommen wollen oder ihn sogar besteigen möchten, haben hier die Möglichkeit dazu. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene: Für jeden ist etwas dabei. Von einfachen, zweistündigen Wanderungen auf der Gletscherzunge des Svínafellsjökull im Vatnajökull-Nationalpark bis zu langen, anspruchsvollen Wanderungen zum höchsten Gipfel Islands, dem Hvannadalshnúkur mit seinen 2.110 Metern Höhe. Steigeisen, Helm, Klettergurt und Eispickel sind Pflicht, werden aber häufig vom Veranstalter gestellt – zum Beispiel von den Mountain GuidesVatnajökull-Nationalpark, ca. 300 Kilometer östlich von Reykjavík

 

7. Im Kreis fahren

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Für alle Reisenden mit einem ausgedehnten Zeitbudget lohnt sich die Umrundung Islands auf der Þjóðvegur 1. Die 1.500 Kilometer lange Nationalstraße 1 umrundet einmal die ganze Insel und passiert dabei einzigartige Naturwunder – beeindruckende Wasserfälle, gigantische Gletscher und rauchende Lavafelder. Vor allem die Südküste ist gespickt mit natürlichen Sehenswürdigkeiten. Die raue Schönheit Islands und das Geschwindigkeitslimit von 90 Kilometern pro Stunde lassen jeden Reisenden entschleunigt in die Hauptstadt Reykjavík zurückkehren.

 

Alle Reykjavik-Tipps auf einen Blick

Karte Island Reykjavik

 


Fotos: Michael Adomeit
Grafik: Eike Mitte

Hinweis: Dieser Artikel wurde von Vodafone und BlogStars unterstützt, beruht jedoch auf der eigenen Meinung des Autors.

 

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